Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit Ruhrgebiet
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Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit Ruhrgebiet

Modul 4 Kriegstraumata und ihre Folgen

Kurs-Nr: A19-55-04

Zielgruppe:
Palliativmediziner, Pflegende und Angehörige anderer Berufsgruppen, die an der Palliativmedizin, Palliativpflege und hospizlichen Betreuung beteiligt sind.

Kursleitung:

Nicole Gand



Veranstaltungsort:

Ev. Krankenhaus
Wiescherstr. 24
44623 Herne



Teilnehmerzahl:
16 - 20

Teilnahmegebühr:
Einzelmodul (8 UE):     132,00 €

Termin:
Dienstag, 09.04.2019
09:00 - 17:00 Uhr

Unbewältigte Kriegstraumata können in die nächste Generation übertragen werden, ohne dass die Kinder der zweiten Generation selbst ein Trauma erlebt haben. Die Angehörigen der zweiten Generation spüren zwar die Symptome, unter denen auch ihre Eltern leiden, ohne jedoch eine Quelle in ihrem eigenen Leben finden zu können.
 
Die meisten Angehörigen der ersten Generation haben nicht über ihre schlimmen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg gesprochen. Sie haben über Jahre hinweg erfolgreich verdrängt und eigene Verhaltensweisen entwickelt, um damit ihr weiteres Leben meistern zu können. Diese Reaktionen prägen jedoch das Denken, das Fühlen, das Handeln, die Träume, die Ängste. Aber auch Hoffnungen werden davon bestimmt.
 
Die Traumata des Krieges sowie die dadurch entwickelten Bewältigungsstrategien der ersten Generation wurden unbewusst von der nächsten Generation aufgenommen.

Besondere Hinweise:

  • Voraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene Weiterbildung in Palliativmedizin oder Palliative Care, die von der DGP anerkannt ist. 
  • Teilnahmebescheinigung
  • Anmeldeschluss: 05.03.2019