Akademie für Palliativmedizin,
Palliativpflege und Hospizarbeit Ruhrgebiet
Aus unserem Netzwerk: Hospizdienst sucht Koordinationsfachkraft (m/w/d)

Der Förderverein Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospizdienst e. V. sucht zum 1. Januar 2027 eine Koordinationsfachkraft (m/w/d) für Hospiz- und Trauerbegleitung mit etwa 30 Stunden pro Woche. Die neue Fachkraft berät Betroffene und Angehörige, koordiniert die ehrenamtlichen Sterbebegleitungen und begleitet die Zeitschenker*innen bei ihrer Arbeit. Wir wünschen uns Berufserfahrung, eine Weiterbildung in Palliative Care und Freude an der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen. Geboten wird eine unbefristete Stelle mit tariflicher Vergütung, zusätzlicher Altersversorgung, regelmäßiger Supervision und Fortbildung. Die Aufgabe verbindet Beratung, Organisation und Begleitung. Die Stelle bietet viel Raum für eigenverantwortliches Arbeiten.

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Bildungsscheck - ab sofort wieder möglich!

Seit Februar 2026 können Teilnehmende mit dem Bildungsscheck 2.0 ihre Weiterbildung wieder bezuschussen lassen, wenn sie die Kosten selbst tragen. Sie müssen sich aber vor Kursbeginn online anmelden. 

Die neue Förderung wird aus Mitteln des Landes NRW sowie des Europäischen Sozialfonds finanziert. Der Bildungsscheck 2.0 kann pro Person einmal im Kalenderjahr beantragt werden. Weiterbildungsinteressierte erhalten eine Förderung von 50 Prozent (maximal 500 Euro) der Weiterbildungsausgaben.

Zum Bildungsscheck

8. September: Vitalparameter im palliativen Setting

Wer privat oder beruflich Kontakt zu Palliativpatient*innen hat, sollte die Vitalzeichen der Erkrankten erfassen und bewerten können. Zur Routine gehören die Messung von Blutdruck, Puls und Temperatur. Aber ist das wirklich alles, worum es in der Palliativmedizin geht? Der Begriff Palliativ leitet sich von dem lateinischen Wort "pallium" für "Mantel" ab und ist immer ganzheitlich zu verstehen. Deshalb sollten weitere Gesichtspunkte im Bezug auf die Vitalparameter Beachtung finden, denn diese ändern sich im Verlauf einer schwerwiegenden Erkrankung. Dazu gehören weitere Symptome und Aspekte wie z.B. die psychische und soziale Verfassung. Auch spirituelle und existenzielle Fragen sollten mit einbezogen werden. Kursleitung: Jennifer Niggenaber und Sybil Trenz, Palliativfachkräfte auf der Palliativstation im EvK Herne


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6. Oktober: Kardiovaskuläre Erkrankungen und Psychokardiologie in der Palliativmedizin

Die Psychokardiologie ist eine wenig bekannte Spezialisierung innerhalb der Kardiologie. Die zentrale Erkenntnis, dass Herzerkrankungen und psychisches Wohlbefinden sich gegenseitig beeinflussen, ist hier der Ausgangspunkt der therapeutischen Beziehung. Herzerkrankungen können Depressionen, Angstzustände und eine allgemeine Erschöpfung hervorrufen, während psychischer Stress das Herz-Kreislauf-System negativ beeinflussen kann. Daher ist die psychokardiologische Perspektive im Hinblick auf die palliative Versorgung von kardiologischen Patienten essentiell. Referent: Dr. Waldemar Bensch, FA für Innere Medizin und Kardiologie, ZB Ernährungsmedizin, ZB Intensivmedizin, ZB Sportmedizin, ZQ Psychokardiologie und Sportkardiologie Stufe 3, Oberarzt am Klinikum Westmünsterland, Standort Ahaus 


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APPH Ruhrgebiet - Palliative Versorgung aus der Praxis für die Praxis

Die Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit Ruhrgebiet - kurz: APPH - wurde vor mehr als 20 Jahren am Evangelischen Krankenhaus Herne gegründet. Damit gehört sie zu den ältesten und bekanntesten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Die APPH ist Teil des Palliativzentrums am EvK Herne. Persönlich und finanziell unterstützt wird die Akademie durch den Förderverein Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospizdienst.

Aufgabe der APPH ist es, Ärzt*innen, Pflegenden, Physiotherapeut*innen und Seelsorgenden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Palliative Care zu vermitteln und das Wissen weiter auszubauen. Das Augenmerk liegt dabei auf der besonderen Haltung, die die palliativmedizinische Versorgung und Begleitung erfordert. Dazu bietet die APPH zertifizierte Weiterbildungsgänge, berufsbegleitende Fortbildungen und Arbeitskreise an, die die Teilnehmenden in der praktischem Umsetzung unterstützen. Abgerundet wird das Curriculum durch Spezialangebote mit multiprofessionellem Ansatz.

Für Einrichtungen vor Ort hat die APPH spezielle InHouse-Bildungsangebote entwickelt. Dabei handelt es sich um gezielte, individuell abgestimmte Schulungsformate und Einführungen in das ganzheitliche Betreuungskonzept Palliative Care.

Die Referent*innen der APPH verfügen über praktische Erfahrungen aus Palliativstationen, Hospizen und aus der ambulanten Palliativversorgung. Somit werden die Teilnehmenden der Fort- und Weiterbildungen aus der Praxis für die Praxis geschult. 

Die Qualität der Inhalte orientiert sich an den Vorgaben anerkannter Fachgesellschaften wie DGP, DHPV, der Alpha-Stellen des Landes NRW, der Ärztekammern, der Deutschen Krebshilfe und der zugehörigen Fachverbände. Die APPH Ruhrgebiet unterstützt zudem die Nationale Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland.

Film: Lennard Lüning / Lüningmotion

Unsere nächsten Kurse

A26-36 Vitalparameter im palliativen Setting

Zielgruppe:

Mitarbeitende, die im ambulanten oder stationären Bereich chronisch Kranke oder Schwerstkranke begleiten und versorgen, 
(Ärzt*innen, Pflege, Altenpflege, Physiotherapie u.a.)

Dienstag, 8. September 2026
9.00 Uhr - 16.00 Uhr

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A26-11 Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin Fallseminare für Ärztinnen und Ärzte

Zielgruppe:

Ärztinnen und Ärzte
Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Facharztanerkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung.
Der Basiskurs (40 UE) ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Fallseminaren unter Supervision (120 UE)

Mittwoch, 16. September 2026

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26-04 Basiskurs Palliative Care für Physiotherapeut*innen (40 UE)

Zielgruppe:

Physiotherapeut*innen, die das palliative Versorgungsfeld kennenlernen und in diesem tätig werden möchten

Freitag, 2. Oktober 2026

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A26-23 Kardiovaskuläre Erkrankungen und Psychokardiologie in der Palliativmedizin

Zielgruppe:

Mitarbeitende, die im ambulanten oder stationären Bereich chronisch Kranke oder Schwerstkranke begleiten und versorgen 
(Ärzt+innen, Pflegende, Altenpflegekräfte, Physiotherapeut*innen u.a.) 

Dienstag, 6. Oktober 2026
9.00 Uhr - 16.00 Uhr

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A26-38 Türen öffnen in der Begleitung von Menschen mit Demenz - Verhalten wahrnehmen, verstehen, beeinflussen

Zielgruppe:

Alle an der Versorgung und Begleitung Beteiligten (Pflege, Betreuung, Sozialarbeit, Seelsorge, Hauswirtschaft, Ehrenamt und Interessierte)

Donnerstag, 8. Oktober 2026
9.00 Uhr - 16.00 Uhr

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26-33 SelfCare: Älterwerden im Beruf

Zielgruppe:

Mitarbeitende, die im ambulanten oder stationären Bereich chronisch Kranke oder Schwerstkranke begleiten und versorgen 
(Ärzt*innen, Pflegende, Altenpflegekräfte, Physiotherapeut*innen u.a.) 

Dienstag, 13. Oktober 2026
9.00 Uhr - 16.00 Uhr

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