Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit Ruhrgebiet
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Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit Ruhrgebiet

Medikamenteneinsatz im palliativen Kontext

Kurs-Nr: A22-23

Zielgruppe:
Palliativmediziner, Pflegende und Angehörige anderer Berufsgruppen, die an der Palliativmedizin, Palliativpflege und hospizlichen Betreuung beteiligt sind

Kursleitung:

Dr. Barbara Lubenow



Veranstaltungsort:

Seminarzentrum am Ev. Krankenhaus Herne- Mitte



Teilnehmerzahl:
16 – 20

Teilnahmegebühr:
165,00€


Termin:
Mittwoch, 26.10.2022
09:00 - 17:00 Uhr

Medikamenteneinsatz im palliativen Kontext

 

Die medikamentöse Therapie von Schmerzen, Angst, Unruhe, Luftnot, gastrointestinalen Beschwerden ist eine maßgebliche Säule der palliativmedizinischen Therapie.

 

Im Rahmen dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der analgetischen Therapie mit Nicht-Opioiden und Opioiden, dem WHO-Stufenschema und seinen Einschränkungen, der Verwendung von Topika sowie dem Einsatz von Koanalgetika wie Antikonvulsiva, Antidepressiva und Kortikoiden. An ausgewählten Fallbeispielen werden wir die Optionen der analgetischen Therapie erarbeiten und diskutieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von Sedativa und Anxiolytika bei schwerstkranken Patienten.

 

Die Linderung von Luftnot und die unterstützende medikamentöse Therapie in der Terminalphase bei Rasselatmung wird ein weiterer Themenkreis sein, den wir uns gemeinsam erschließen. Gastrointestinale Symptome können eine hohe Belastung für Patienten darstellen. Auch hier bieten sich medikamentöse Therapieoptionen bei Obstipation, Diarrhoe, Übelkeit und Erbrechen und weiteren abdominellen Beschwerden.

 

Die Therapie mit Cannabinoiden wird in den letzten Jahren zunehmend verordnet und von Patienten gewünscht. In diesem Kontext sprechen wir miteinander über Indikation und Limitationen dieser Therapieoption.  

 

Mögliche Wechselwirkungen und Nebenwirkungen können den Einsatz von medikamentösen Therapien limitieren. Daher sind diese schon frühzeitig in der Therapieplanung zu berücksichtigen.

 

 
Besondere Hinweise:

  • Teilnahmebescheinigung


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